Elektromobilität Süd-West

Der Spitzencluster Elektromobilität Süd-West vereint mehr als 80 Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft. Neben den Universitäten und Forschungseinrichtungen sind kleine, mittlere und große Unternehmen wie beispielsweise Bosch, Daimler, EnBW, Porsche und IBM im Cluster aktiv. Die Partner aus den Bereichen Fahrzeug, Energie, Information- und Kommunikation (IKT) sowie Produktion arbeiten gemeinsam an neuen Konzepten für eine ökologisch nachhaltige und gleichzeitig wirtschaftlich wettbewerbsfähige Elektromobilität.

Elektromobilität SüdWest - Symbolbild

Wettbewerbsfähige Elektromobilität

BMBF

Herausforderungen begegnen
Die Clusterpartner haben sich zum Ziel gesetzt, neue Mobilitätslösungen zu entwickeln, die eine energieeffiziente, umweltverträgliche und individuelle Mobilität ermöglichen, kostengünstig in der Herstellung sind, aber auch zeitgemäßen Komfort und Sicherheit bieten. „Der technologische Wandel vom konventionellen Verbrennungsmotor hin zu emissionsfreier Mobilität kann nicht von Einzelnen umgesetzt werden“, sagt Prof. Dr. Thomas Weber, Vorstandsmitglied der Daimler AG. „Durch die enge und zukunftsorientierte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschungsinstituten und der Politik im Spitzencluster Elektromobilität Süd-West forcieren wir dieses wichtige Thema.“

Vertrauen in Elektromobilität stärken
In der Clusterregion Karlsruhe, Mannheim, Stuttgart und Ulm werden Themen wie autonomes Fahren, Optimierung elektrischer und hybrider Antriebsstränge oder Vernetzung von Fahrzeug und Infrastruktur untersucht. So werden beispielsweise Werkzeuge zur Verbrauchsdiagnostik für die effiziente Reichweiten- und Routenberechnung elektrisch betriebener Fahrzeuge entwickelt. In einem energieoptimierten Routing werden verschiedene Angaben wie Verkehrsdaten, Fahrzeugtyp, Ladeinfrastruktur sowie nutzbare Streckenabschnitte berücksichtigt. Aber auch die Entwicklung innovativer und mit regenerativen Rohstoffen betreibbarer On-Board-Ladesysteme, wie beispielsweise auf Basis von Brennstoffzellen, steht im Fokus. Mit solchen Systemen kann die Reichweite deutlich verlängert und mehr Akzeptanz für die Elektromobilität erreicht werden.

Nachhaltige Mobilitätstechnologien
„Der Spitzencluster Elektromobilität Süd-West erkennt und versteht Trends sehr frühzeitig“, erklärt Martina Koederitz, Vorsitzende der Geschäftsführung IBM Deutschland. „Erst die konsequent enge Verzahnung der drei Technologiefelder IKT, Fahrzeug und Energie, wie wir diese gerade in den verschiedenen Partnerschaften rund um das Thema ‚vernetztes Auto‘ sehen, ermöglicht innovative Mobilitätslösungen.“ Diese Lösungen haben den Spitzencluster weltweit sichtbar und besonders attraktiv für relevante Akteure aus Ländern wie zum Beispiel Japan, Korea, China oder den USA gemacht. Kooperationsprojekte, Delegationsreisen und interkulturelle Trainingsangebote ergänzen die starke Vernetzung der Clusterpartner im internationalen Umfeld und bieten besonders kleinen und mittleren Unternehmen zusätzliche Entwicklungschancen.