Münchner Biotech Cluster: 12 Millionen Euro für gemeinsames Pilotvorhaben

Die Fraunhofer-Gesellschaft möchte zusammen mit der Helmholtz-Gemeinschaft und der Deutschen Hochschulmedizin die Lücke zwischen Entdeckung neuer Wirkstoffe und der Weiterentwicklung zu innovativen Therapien schließen.

Die Erkenntnisse aus der Medizinforschung finden häufig nicht oder nur sehr langsam ihren Weg zum Patienten. Die so genannte „Translation” – die gezielte Überführung (eigentl. Übersetzung) präklinischer Forschungsergebnisse in für den Menschen nützliche medizinische Anwendungen und Therapien ist eine große Herausforderung für die Gesundheitsforschung. Die Fraunhofer-Gesellschaft möchte zusammen mit der Helmholtz-Gemeinschaft und der Deutschen Hochschulmedizin die Lücke zwischen Entdeckung neuer Wirkstoffe und der Weiterentwicklung zu innovativen Therapien schließen. Mit bis zu zwölf Millionen Euro über drei Jahre soll die gemeinsame Proof-of-Concept-Initiative die Überführung von innovativen, vielversprechenden Forschungsvorhaben voranbringen. Unter den ausgewählten Projekten befinden sich auch Akteure, die bereits mit dem m4 Award des Münchner Biotech Clusters ausgezeichnet wurden.